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Montag, 9. Juni 2014

Letzter Stopp in Südamerika - Quito

Heute gibt es zum letzten Mal ein HOLA aus Südamerika.
Wir waren die letzten Tage in Quito unterwegs und haben fleißig alles abgearbeitet. ;-)

Willkommen/Welcome/Bienvenidos in Quito...


Nach unserer aufregenden Nachtbusfahrt wurden wir 4 Uhr nachts mitten in Quito raus geschmissen und waren zunächst etwas überfordert. Ein "freundlicher" Taxifahrer empfahl uns ein Stundenhotel, wo wir die ersten Stunden des Tages verbrachten. Es muss auch solche Starts in den Tag geben!

Am Nachmittag waren wir dann frisch geduscht und fit um die Stadt zu erkunden. 

Auf dem Weg lag die Basilika, wo man den linken der Türme besteigen kann.

Das ist der Blick Richtung Altstadt mit dem berühmten Hügel ("Brotlaib"), auf dem eine Statue "Virgin de Quito" steht. Der Berg ist ein guter Orientierungspunkt in der Stadt.

Außerdem gab es noch eine gratis Führung durch den Präsidentenpalast.....
.....mit exklusivem Blick auf den Plaza Grande.

In Quito gibt es viele sehr schöne Kirchen, Plätze und eine tolle Altstadt. Alles gut erhalten und sehr sauber.

Die Häuser sind klein und bunt und zum Teil am Berg gebaut. Echt nett.

Samstag verließen wir aber auch wieder kurz die große Stadt nach Mindo, wo wir Ziplining waren. Leider regnete es als wir ankamen, also besuchten wir erstmal die kleine Schokoladenfabrik im Ort. Yammi! 
Danach war's dann auch wieder schön. Also jagten wir an 10 Drahtseilen wild über eine grüne Schlucht. Sehr witzig, aber nach dem 7ten verliert es ein wenig an Reiz. Und inzwischen hatte es auch wieder angefangen zu regnen. Wir waren zum Schluss so nass und dreckig!

Den Sonntag verbrachten wir in der Stadt, wo wir neben den Städtern unsere Freizeit verbrachten. Erst ging's auf Kirchentour, welche keinen Eintritt kosteten, ins Kloster und natürlich durch die belebte Fußgängerzone.
Danach ging's zum shoppen auf den Markt (Ohrringe, Tasche und Hängematte).

Davon erholten wir uns dann im Park, wo das Leben tobte....ein Ecuadorianischer Schießstand...
Und Essen gibt's natürlich an jeder Ecke.

An unserem letzten Tag in Südamerika ging's für uns mit dem TeleferiQo, einer Seilbahn, in den Volcano Park am Rande der Stadt. Die Aussicht auf Quito war auf Grund der Ausmaße der Stadt atemberaubend. Nur die Wolken waren leider zu tief, also gab es leider den großen Vulkan nicht zum sehen....


Damit ist unsere Zeit in Südamerika auch schon beendet und wir warten auf unser Taxi zum Flughafen.

San Francisco wir kommen!
Adios Ecuador, Adios Südamerika...schee war's. :-))))
StRo

Sonntag, 8. Juni 2014

Vamos a la Playa

Hola liebe Fangemeinde,

letztendlich haben wir es mittels eines Umwegs über Quito bis nach Puerto Lopez geschafft. Das war eine lange Nacht in Bussen....

Puerto Lopez selbst ist eine wirklich traurige Stadt - fast alles auf Tourismus ausgerichtet und nur 2 Monate Saison. Wir waren in unserem Hostel die einzigen Gäste, hatten aber trotzdem einige gepanzerte Mitbewohner:

Und natürlich mussten wir wieder unter dem Moskitonetz schlafen...es nimmt kein Ende! 

An unserem ersten Tag besuchten wir den Strand Los Frailles, den schönsten Strand Ecuadors (so sagt man). Er war auch wirklich schön und dazu noch fast menschenleer, nur kleine Krebse um uns herum. 
Endlich Sonnenschein und im Pazifik schwimmen....sooooo schön!!

Was aber auch noch zu einem Besuch in der Gegend gehört, ist eine Ausfahrt auf die Isla de la Plata. Unser zweiter kleine Galapagos Ersatz mit der Chance, Wale zu sehen. 
Die Walsaison fängt hier eigentlich eher Mitte Juni an, also hatten wir nicht viel erwartet. Wir hatten aber Glück und konnten zweimal einen kurzen Blick erhaschen.

An der Insel angekommen, bekamen wir dann noch Wasserschildkröten zu sehen, die von den Fischerbooten angelockt wurden.
Und last but not least sahen wir auf der Insel selbst die berühmten Blaufußtölpel. Echt witzige Vögel (Die sehen echt so aus. Das blau kommt u.a. von der Nahrung und leuchtet je nachdem wie gut genährt sie sind, mehr oder weniger. Und die Mädels achten bei den Männchen darauf, wie blau die Füßchen sind.)

Außerdem waren wir noch in Agua Blanca, einer indigenen Gemeinde nahe Puerto Lopez, wo wir einiges zur Geschichte lernten (Führung auf Spanisch und wir können tatsächlich folgen) und noch in einem schwefelhaltigen Teich baden gingen - stinkt zwar, aber wenn's schee macht.

An unserem letzten Tag in Puerto Lopez ging's dann noch nach Montañita. Hier fanden wir dann den Ort, an dem alle Touristen (zum surfen) absteigen und natürlich die damit verbundene Infrastruktur ;-). Infrastruktur heißt in diesem Fall "Cocktails to go" am Strand....
Es gab eine tolle Strandpromenade, nur leider bissl Nieselregen.

Abends ging's dann mit dem Nachtbus zurück nach Quito, worüber wir bald noch berichten werden.

Hasta Luego, schöne Pfingsten und frohes Schwitzen in der Heimat.
StRo

Montag, 2. Juni 2014

Tena...der Dschungel ruft

Hola Amigos,
da sind wir auch schon wieder.
Von Baños aus ging unsere Reise weiter nach Tena, welches wieder etwas näher am Dschungel und natürlich auch an Flüßen liegt, die in den Amazonas münden.
Die Stadt selbst gewinnt von unserer Seite aus keinen Sonderpreis, die Umgebung war dafür um so schöner. 
Hier haben wir es nun 4 Nächte ausgehalten, das ist Rekord auf unserer Reise.

Anbei der Ausblick aus unserer Unterkunft der Pakay Lodge am Rande der Stadt. Pakay ist eine Ökolodge mit Trockentoiletten, einer Dusche, die durch den Komposthaufen gewärmt wird, Hängematten, einem super Frühstück,....
Also alles in allem sehr gemütlich.

Als erste größere Aktivität hier buchten wir eine Rafting Tour, welche uns auf einem wilden Fluß durch den Dschungel führte. Die Tour war auf jeden Fall eine Steigerung zum Isarrafting letztes Jahr ;-). Das hat so viel Spaß gemacht!! Es blieben aber neben den anstrengenden Paddelpassagen immer wieder Pausen zum treiben lassen und das ewige Grün bewundern....echt toll! Fotos gibt es derzeit keine aber es war ein tolles Abenteuer.

Am nächsten Tag führte uns eine Tour wieder den Rio Napo hinunter, diesmal erst motorisiert zu einem Museum über das Leben in der Wildnis mit Blasrohrschießen und dann per Gummireifen mit Mittagessenstopp am Fluß weiter zu einer Tierauffangstation (Amazoonico).

Hier aber erstmal ein Bild zum Thema Leben am Fluss.
Im Amazoonico kümmert man sich um verletzte Tiere aus dem Dschungel aber zum überwiegenden Teil um ehemalige Haustiere. So findet man hier viele Affen, Vögel,...
eine Anaconda....
und unsere schon bekannten Dschungelbewohner Tapir und Cabibar, die ja auch bei unserem ersten Dschungeltrip schon beste Freunde waren.

Am nächsten Tag machten wir uns dann allein auf den Weg in den Dschungel. Der Weg war herausfordernd, denn wir mussten durch riesige Schlammpfade stapfen und das ganze ohne auszurutschen und so wenig wie möglich dreckig werden.

Und es ging natürlich durch Flüsse....
Ein kleiner botanischer Leckerbissen...

Ziel der Wanderung war dieser Wasserfall, doch leider blieb uns die Freude daran nicht lange erhalten, denn es begann zu regnen. Der Regen war eher wie eine Dusche, der Rückweg die reinste Schlammschlacht und wir am Ende völlig durchnässt und dreckig (so ganz ohne ausrutschen hat das dann doch nicht geklappt).
Aber wie das Wetter so spielt, kam kurz danach die Sonne raus und wir konnten noch weiter nach Mishualli fahren (ja, pitschnass).

Dort gibt es nämlich eine Affenbande, die im Park wohnt und sich von Touristen mit Eis und Chips füttern lässt. Hat zwar nichts mit Ökotourismus und artgerechter Tierhaltung zu tun, war aber trotzdem nett zu beobachten.
Und wir mussten natürlich das traditionelle Essen probieren: Fisch oder Hähnchen in Blättern auf dem Grill gegart. War so na ja, aber gehört einfach dazu.

Und das waren auch schon unsere Tage im Dschungel. Nach einem letzten Frühstück mit Pfannkuchen und Müsli packten wir die Taschen. Alles ist irgendwie feucht und muss später mal ausgelüftet werden. Der viele Regen und die hohe Luftfeuchtigkeit können auf Dauer wirklich anstrengend zu werden. Aber jetzt geht es ja ans andere Ende von Ecuador - an die Küste nach Puerto Lopez. Ca. 17 Stunden Busfahrt liegen vor uns aber es wird sich sicherlich lohnen.

Wir melden uns vom Pazifik. :-) 

Viele Grüße
StRo

Donnerstag, 29. Mai 2014

Chillen in (den) Baños

Hallo zusammen, 

hier melden wir uns mal wieder nach längerer Abstinenz aus Ecuador zu Wort.
Die letzte Zeit hatte uns die peruanische Metropole Lima verschlungen, in der wir den Annehmlichkeiten wie Starbucks Kaffee, Kino, Einkaufszentren usw. frönten.
Nachdem wir am Flughafen unsere letzten peruanischen Sol in Twix investiert hatten, ging es nach Quito in Ecuador und von dort nach einer Nacht im Flughafenhotel mit dem Bus nach Baños.

Baños heißt im Spanischen auch Bad und so ist der Ort durch seine Thermalbäder bekannt, in die es uns auch gleich am ersten Abend zog.
Dort konnten wir im heißen Thermalwasser auch gleich die letzten Tage in der Großstadt hinter uns lassen.
Außerdem haben wir hier SUPER gegessen auch wenn nicht Ecuadorianisch. Es war schön mal vom Südamerikanischen Essen abzuweichen und Falafel, Pad Thai,... zu essen.

Leider regnete es die meiste Zeit, daher sind wir leider schon weiter gezogen. Wir wären gerne länger geblieben.
In Baños hatten wir allerdings einen Tag Glück, an dem wir auch gleich ein wenig wandern waren. Es folgen die Eindrücke:

Baños von oben.
Am Weg lagen große Büsche mit orangen Blüten....so schön.
Hier Steffis kleine Blumensammlung (rechts die orangen Blüten).

Von schöner Landschaft hin zu einem eher grotesken Bild: Die Jungfrau Maria Statue, die über der Stadt trohnt - bissl unheimlich.

Hier der städtische Friedhof, sieht fast aus wie eine Miniaturstadt.
Und das ist er auch tatsächlich. Familien haben ganze Häuser, in denen sie Menschen bestatten. 

Hier eine "Straße"....
...und ein "Haus".

Generell sind die Südamerikaner sehr gläubig. Dies zeigt auch diese Tafel mit den Zeitangaben der Messen. Der Pfarrer redet sich echt den Mund fusselig. 
(A diaro = Montag bis Freitag, Sabado = Samstag, Domingo = Sonntag)

Und hier noch ein letztes Bild der Kathedrale bei Nacht bevor es am nächsten Morgen schon weiter nach Tena geht - der Dschungel ruft!

Uns geht es sonst sehr gut. Haben jetzt fast Monat 3 geschafft, d.h. uns beiden bleibt noch einer....oho!  :-(

Wir genießen weiter die Zeit und senden viele Grüße in die Heimat.

Hasta luego
StRo