Freitag, 13. Juni 2014

Ein Traum wird wahr....San Francisco

Hi guys,

heute melden wir uns das erste Mal live aus den USA.
Inzwischen sind wir von Quito aus in San Francisco gelandet.

Wir müssen sagen, unsere Unterkunft über AirBnB dort war Spitze. 
Das bunte Schmuckstück unten durften wir die Tage unser Heim nennen.

Nach einem wirklich anstrengenden Flug haben wir am ersten Tag dann doch noch Downtown unsicher gemacht und waren u.a. beim Fisherman's Wharf, in Chinatown und haben die Stadt von oben betrachtet...sehr überschaubar. San Francisco hat nämlich unter 1 Mio. Einwohner und ist somit sehr klein für eine amerikanische Stadt. Aber Silicon Valley und andere Hotspots liegen ja direkt nebenan.

Die berühmte Brücke haben wir uns für den zweiten Tag aufgehoben....ob diese Brücke Steffi's heißgeliebter Tower Bridge in London den Rang abläuft?!?!

Wir hatten zum Glück super Wetterbedingungen. Hier ist es nämlich oft kalt und windig. Auch im Sommer! Also muss man für jede Temperatur gerüstet sein.
"I've never experienced such a hard winter than the summer in San Francisco."....ein bekannter Ausspruch, der tatsächlich zutrifft.

Die Golden Gate Bridge live zu sehen, war ein ganz besonderes Gefühl - ein Traum wurde wahr. :-)

Da kann man nur strahlen.


Später sind wir noch an der Lombard Street (die Zick-Zick-Strasse) entlang spaziert - was für nen Touristenauflauf! 

Cable Car muss man natürlich auch fahren, wenn man in der Stadt ist.
Abends schlenderten wir dann noch durch den Mission District, wo die eine oder andere Wand kreativ verschönert wurde und sich Bars und Restaurants aneinander reihen. 

Gestern waren wir dann mit dem Boot in Sausalito auf der anderen Seite der Bucht. Das Beste daran war die Bootsfahrt mit einer tollen Aussicht auf die Stadt....
...und Alcatraz.
Sausalito selbst ist eine kleines nettes Städtchen. Für uns gab's dort hauptsächlich ein Sandwich zum essen.

Zurück in der Stadt ging's dann mit dem Mietwagen, den wir im Zentrum holten, weiter durch die Stadt. Natürlich bekanntermassen rauf und runter. ;-)

So stellt man sich doch eine Strasse in San Francisco vor:
Außerdem waren wir noch auf einen Abstecher im Golden Gate Park. Schon komisch, in einen Park mit dem Auto zu fahren aber das ist einfach der "American way of life". 
Den besten Blick auf die Stadt hat man von den Twin Peaks, einem Hügel mitten in der Stadt. Perfektes Timing bei Sonnenuntergang und Vollmond. Eine wahnsinns Aussicht aber sooooo windig!

Und somit sind unsere kurzen Tage in San Francisco schon vorbei und los geht der Roadtrip durch Kalifornien mit unserem "Kleinwagen"....

Steffi kommt ja in ein paar Wochen mit Mama und Schwesterherz wieder zurück aber Ro musste sich verabschieden und freut sich schon riesig auf die kommenden, stundenlangen Autofahrten. ;-)

P.S. Die Tower Bridge ist immer noch die Lieblings-Brücke aber es war etwas ganz Besonderes....

"Ich war noch niemals in New York,
ich war noch niemals auf Hawaii,
ging nie durch San Francisco in zerrissnen Jeans."

....2/3 abgehackt :-))

Bis bald, Ihr Lieben!



Montag, 9. Juni 2014

Letzter Stopp in Südamerika - Quito

Heute gibt es zum letzten Mal ein HOLA aus Südamerika.
Wir waren die letzten Tage in Quito unterwegs und haben fleißig alles abgearbeitet. ;-)

Willkommen/Welcome/Bienvenidos in Quito...


Nach unserer aufregenden Nachtbusfahrt wurden wir 4 Uhr nachts mitten in Quito raus geschmissen und waren zunächst etwas überfordert. Ein "freundlicher" Taxifahrer empfahl uns ein Stundenhotel, wo wir die ersten Stunden des Tages verbrachten. Es muss auch solche Starts in den Tag geben!

Am Nachmittag waren wir dann frisch geduscht und fit um die Stadt zu erkunden. 

Auf dem Weg lag die Basilika, wo man den linken der Türme besteigen kann.

Das ist der Blick Richtung Altstadt mit dem berühmten Hügel ("Brotlaib"), auf dem eine Statue "Virgin de Quito" steht. Der Berg ist ein guter Orientierungspunkt in der Stadt.

Außerdem gab es noch eine gratis Führung durch den Präsidentenpalast.....
.....mit exklusivem Blick auf den Plaza Grande.

In Quito gibt es viele sehr schöne Kirchen, Plätze und eine tolle Altstadt. Alles gut erhalten und sehr sauber.

Die Häuser sind klein und bunt und zum Teil am Berg gebaut. Echt nett.

Samstag verließen wir aber auch wieder kurz die große Stadt nach Mindo, wo wir Ziplining waren. Leider regnete es als wir ankamen, also besuchten wir erstmal die kleine Schokoladenfabrik im Ort. Yammi! 
Danach war's dann auch wieder schön. Also jagten wir an 10 Drahtseilen wild über eine grüne Schlucht. Sehr witzig, aber nach dem 7ten verliert es ein wenig an Reiz. Und inzwischen hatte es auch wieder angefangen zu regnen. Wir waren zum Schluss so nass und dreckig!

Den Sonntag verbrachten wir in der Stadt, wo wir neben den Städtern unsere Freizeit verbrachten. Erst ging's auf Kirchentour, welche keinen Eintritt kosteten, ins Kloster und natürlich durch die belebte Fußgängerzone.
Danach ging's zum shoppen auf den Markt (Ohrringe, Tasche und Hängematte).

Davon erholten wir uns dann im Park, wo das Leben tobte....ein Ecuadorianischer Schießstand...
Und Essen gibt's natürlich an jeder Ecke.

An unserem letzten Tag in Südamerika ging's für uns mit dem TeleferiQo, einer Seilbahn, in den Volcano Park am Rande der Stadt. Die Aussicht auf Quito war auf Grund der Ausmaße der Stadt atemberaubend. Nur die Wolken waren leider zu tief, also gab es leider den großen Vulkan nicht zum sehen....


Damit ist unsere Zeit in Südamerika auch schon beendet und wir warten auf unser Taxi zum Flughafen.

San Francisco wir kommen!
Adios Ecuador, Adios Südamerika...schee war's. :-))))
StRo

Sonntag, 8. Juni 2014

Vamos a la Playa

Hola liebe Fangemeinde,

letztendlich haben wir es mittels eines Umwegs über Quito bis nach Puerto Lopez geschafft. Das war eine lange Nacht in Bussen....

Puerto Lopez selbst ist eine wirklich traurige Stadt - fast alles auf Tourismus ausgerichtet und nur 2 Monate Saison. Wir waren in unserem Hostel die einzigen Gäste, hatten aber trotzdem einige gepanzerte Mitbewohner:

Und natürlich mussten wir wieder unter dem Moskitonetz schlafen...es nimmt kein Ende! 

An unserem ersten Tag besuchten wir den Strand Los Frailles, den schönsten Strand Ecuadors (so sagt man). Er war auch wirklich schön und dazu noch fast menschenleer, nur kleine Krebse um uns herum. 
Endlich Sonnenschein und im Pazifik schwimmen....sooooo schön!!

Was aber auch noch zu einem Besuch in der Gegend gehört, ist eine Ausfahrt auf die Isla de la Plata. Unser zweiter kleine Galapagos Ersatz mit der Chance, Wale zu sehen. 
Die Walsaison fängt hier eigentlich eher Mitte Juni an, also hatten wir nicht viel erwartet. Wir hatten aber Glück und konnten zweimal einen kurzen Blick erhaschen.

An der Insel angekommen, bekamen wir dann noch Wasserschildkröten zu sehen, die von den Fischerbooten angelockt wurden.
Und last but not least sahen wir auf der Insel selbst die berühmten Blaufußtölpel. Echt witzige Vögel (Die sehen echt so aus. Das blau kommt u.a. von der Nahrung und leuchtet je nachdem wie gut genährt sie sind, mehr oder weniger. Und die Mädels achten bei den Männchen darauf, wie blau die Füßchen sind.)

Außerdem waren wir noch in Agua Blanca, einer indigenen Gemeinde nahe Puerto Lopez, wo wir einiges zur Geschichte lernten (Führung auf Spanisch und wir können tatsächlich folgen) und noch in einem schwefelhaltigen Teich baden gingen - stinkt zwar, aber wenn's schee macht.

An unserem letzten Tag in Puerto Lopez ging's dann noch nach Montañita. Hier fanden wir dann den Ort, an dem alle Touristen (zum surfen) absteigen und natürlich die damit verbundene Infrastruktur ;-). Infrastruktur heißt in diesem Fall "Cocktails to go" am Strand....
Es gab eine tolle Strandpromenade, nur leider bissl Nieselregen.

Abends ging's dann mit dem Nachtbus zurück nach Quito, worüber wir bald noch berichten werden.

Hasta Luego, schöne Pfingsten und frohes Schwitzen in der Heimat.
StRo

Montag, 2. Juni 2014

Tena...der Dschungel ruft

Hola Amigos,
da sind wir auch schon wieder.
Von Baños aus ging unsere Reise weiter nach Tena, welches wieder etwas näher am Dschungel und natürlich auch an Flüßen liegt, die in den Amazonas münden.
Die Stadt selbst gewinnt von unserer Seite aus keinen Sonderpreis, die Umgebung war dafür um so schöner. 
Hier haben wir es nun 4 Nächte ausgehalten, das ist Rekord auf unserer Reise.

Anbei der Ausblick aus unserer Unterkunft der Pakay Lodge am Rande der Stadt. Pakay ist eine Ökolodge mit Trockentoiletten, einer Dusche, die durch den Komposthaufen gewärmt wird, Hängematten, einem super Frühstück,....
Also alles in allem sehr gemütlich.

Als erste größere Aktivität hier buchten wir eine Rafting Tour, welche uns auf einem wilden Fluß durch den Dschungel führte. Die Tour war auf jeden Fall eine Steigerung zum Isarrafting letztes Jahr ;-). Das hat so viel Spaß gemacht!! Es blieben aber neben den anstrengenden Paddelpassagen immer wieder Pausen zum treiben lassen und das ewige Grün bewundern....echt toll! Fotos gibt es derzeit keine aber es war ein tolles Abenteuer.

Am nächsten Tag führte uns eine Tour wieder den Rio Napo hinunter, diesmal erst motorisiert zu einem Museum über das Leben in der Wildnis mit Blasrohrschießen und dann per Gummireifen mit Mittagessenstopp am Fluß weiter zu einer Tierauffangstation (Amazoonico).

Hier aber erstmal ein Bild zum Thema Leben am Fluss.
Im Amazoonico kümmert man sich um verletzte Tiere aus dem Dschungel aber zum überwiegenden Teil um ehemalige Haustiere. So findet man hier viele Affen, Vögel,...
eine Anaconda....
und unsere schon bekannten Dschungelbewohner Tapir und Cabibar, die ja auch bei unserem ersten Dschungeltrip schon beste Freunde waren.

Am nächsten Tag machten wir uns dann allein auf den Weg in den Dschungel. Der Weg war herausfordernd, denn wir mussten durch riesige Schlammpfade stapfen und das ganze ohne auszurutschen und so wenig wie möglich dreckig werden.

Und es ging natürlich durch Flüsse....
Ein kleiner botanischer Leckerbissen...

Ziel der Wanderung war dieser Wasserfall, doch leider blieb uns die Freude daran nicht lange erhalten, denn es begann zu regnen. Der Regen war eher wie eine Dusche, der Rückweg die reinste Schlammschlacht und wir am Ende völlig durchnässt und dreckig (so ganz ohne ausrutschen hat das dann doch nicht geklappt).
Aber wie das Wetter so spielt, kam kurz danach die Sonne raus und wir konnten noch weiter nach Mishualli fahren (ja, pitschnass).

Dort gibt es nämlich eine Affenbande, die im Park wohnt und sich von Touristen mit Eis und Chips füttern lässt. Hat zwar nichts mit Ökotourismus und artgerechter Tierhaltung zu tun, war aber trotzdem nett zu beobachten.
Und wir mussten natürlich das traditionelle Essen probieren: Fisch oder Hähnchen in Blättern auf dem Grill gegart. War so na ja, aber gehört einfach dazu.

Und das waren auch schon unsere Tage im Dschungel. Nach einem letzten Frühstück mit Pfannkuchen und Müsli packten wir die Taschen. Alles ist irgendwie feucht und muss später mal ausgelüftet werden. Der viele Regen und die hohe Luftfeuchtigkeit können auf Dauer wirklich anstrengend zu werden. Aber jetzt geht es ja ans andere Ende von Ecuador - an die Küste nach Puerto Lopez. Ca. 17 Stunden Busfahrt liegen vor uns aber es wird sich sicherlich lohnen.

Wir melden uns vom Pazifik. :-) 

Viele Grüße
StRo

Donnerstag, 29. Mai 2014

Chillen in (den) Baños

Hallo zusammen, 

hier melden wir uns mal wieder nach längerer Abstinenz aus Ecuador zu Wort.
Die letzte Zeit hatte uns die peruanische Metropole Lima verschlungen, in der wir den Annehmlichkeiten wie Starbucks Kaffee, Kino, Einkaufszentren usw. frönten.
Nachdem wir am Flughafen unsere letzten peruanischen Sol in Twix investiert hatten, ging es nach Quito in Ecuador und von dort nach einer Nacht im Flughafenhotel mit dem Bus nach Baños.

Baños heißt im Spanischen auch Bad und so ist der Ort durch seine Thermalbäder bekannt, in die es uns auch gleich am ersten Abend zog.
Dort konnten wir im heißen Thermalwasser auch gleich die letzten Tage in der Großstadt hinter uns lassen.
Außerdem haben wir hier SUPER gegessen auch wenn nicht Ecuadorianisch. Es war schön mal vom Südamerikanischen Essen abzuweichen und Falafel, Pad Thai,... zu essen.

Leider regnete es die meiste Zeit, daher sind wir leider schon weiter gezogen. Wir wären gerne länger geblieben.
In Baños hatten wir allerdings einen Tag Glück, an dem wir auch gleich ein wenig wandern waren. Es folgen die Eindrücke:

Baños von oben.
Am Weg lagen große Büsche mit orangen Blüten....so schön.
Hier Steffis kleine Blumensammlung (rechts die orangen Blüten).

Von schöner Landschaft hin zu einem eher grotesken Bild: Die Jungfrau Maria Statue, die über der Stadt trohnt - bissl unheimlich.

Hier der städtische Friedhof, sieht fast aus wie eine Miniaturstadt.
Und das ist er auch tatsächlich. Familien haben ganze Häuser, in denen sie Menschen bestatten. 

Hier eine "Straße"....
...und ein "Haus".

Generell sind die Südamerikaner sehr gläubig. Dies zeigt auch diese Tafel mit den Zeitangaben der Messen. Der Pfarrer redet sich echt den Mund fusselig. 
(A diaro = Montag bis Freitag, Sabado = Samstag, Domingo = Sonntag)

Und hier noch ein letztes Bild der Kathedrale bei Nacht bevor es am nächsten Morgen schon weiter nach Tena geht - der Dschungel ruft!

Uns geht es sonst sehr gut. Haben jetzt fast Monat 3 geschafft, d.h. uns beiden bleibt noch einer....oho!  :-(

Wir genießen weiter die Zeit und senden viele Grüße in die Heimat.

Hasta luego
StRo

Montag, 19. Mai 2014

Islas Ballestas - " Die Galapagosinseln des kleinen Mannes"

So, Ihr Lieben, jetzt haben wir es an den Pazifik geschafft. :o)
Begruesst wurden wir dort im Ort Paracas von vielen Pelikanen, die hier ueberall zu sehen sind und auf Fischreste von den ortsansaessigen Fischern hoffen.

Bekannt ist der Ort durch den nahe gelegenen Nationalpark sowie die Inselgruppe Islas Ballestas. Dort wollten wir natuerlich hin, denn sie werden auch als ‘Galapagosinseln des kleinen Mannes’ bezeichnet.

Also machten wir uns per Bootstour auf den Weg zu den Inseln.
Auf dem Weg gab es auch folgende Erscheinung im Berg zu sehen. Man weiss wohl nicht, woher diese kam sowie was es eigentlich darstellen sollte (man schaetzt einen Kerzenstaender)....
Folglich noch ein Raetsel, das geloest werden will.

 Bei den Inseln angekommen, konnte man diese vor lauter Voegeln fast nicht mehr sehen. Die Felsen sind hauptsaechlich von Perutoelpeln, Kormoranen und Humboldt Pinguinen bevoelkert. Und diese produzieren natuerlich allerhand Kacke. Schon die Inkas hatten diesen schon angeblich zum duengen genutzt.
Humboldt exportierte diese Idee schliesslich von Peru nach Europa und bescherte somit Peru eine imense Nachfrage nach Vogelkot zum duengen. Zwischenzeitlich wurde dieser auch ‘weisses Gold’ genannt.

Hier nach Patagonien zum zweiten mal Pinguine.

 Wilde durch das Wasser geschaffene Felsformationen uebersaett mit Voegeln. Die finden ueberall ein Fleckchen zum sitzen.

 Und neben den ganzen Voegeln auch einige Seeloewen.
 
 Aber am besten sind immer noch die Pelikane!
Im Anschluss an die Bootstour ging es dann noch per Bus in den Nationalpark, welcher hauptsaechlich aus Wueste besteht.

Uns wurde erklaert, dass es dort nie regnet, obwohl es oft bedeckt ist. 
Diese Wolken ziehen aber weiter in die Anden und regnen sich dort ab. 
Ein Leben ohne Regen. Irgendwie kaum vorzustellen.

Der Anblick der Wuestenkueste war aber trotzdem beeindruckend.

Und ausserdem trafen wir noch auf den Playa Roja, so genannt wegen seinem aus roetlichen Vulkansteinchen bestehenden Strand.
 

 Am Nachmittag sind wir dann noch im Kajak ueber den Pazifik geschippert (ja, wir ganz allein) und Ro hat sich noch ins feuchte Nass getraut.

Mit diesem Tag haben wir alles abgearbeitet, was man hier in Paracas so machen kann. Morgen geht es dann schon weiter nach Lima. Schau mer mal wie uns diese Grossstadt so gefaellt.

Einen guten Wochenstart und viele Gruesse
Steffi und Robert